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13.02.2026
16:34 Uhr
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Schon vor der Rede des US-Außenministers bei der Münchner Sicherheitskonferenz wissen die Europäer: Sie müssen mehr tun für die eigene Sicherheit und Stärke. Aber wie weit der Weg noch ist, haben gerade die vergangenen Tage erneut gezeigt.

Sind wir Freunde? US-Außenminister Marco Rubio und der syrische Außenminister Asaad al-Shibani in München. (Foto: Alex Brandon/ REUTERS)
Der stabil chaotische Zustand der transatlantischen Beziehungen hat auch einen Vorteil: Die Europäer sind nicht mehr so leicht zu schocken. Vor einem Jahr hielt US-Vizepräsident J. D. Vance in München eine kulturkämpferische, unnötig feindselige Rede – sie hat sich verstetigt zu einem Dauerdröhnen aus Anschuldigung und Herablassung. Im Januar gipfelte das in der Drohung von US-Präsident Donald Trump, sich notfalls mit Gewalt Grönland zu nehmen. Damit hat der Nationalist im Weißen Haus abermals vorgeführt, dass er nie genug hat und auch im Verhältnis zu nominellen Verbündeten kaum Hemmungen kennt. Macht übt er aus, indem er andere bedrängt und daraus Profit schlägt.
Bundeskanzler Merz hält am Freitag eine Grundsatzrede, bevor am Samstag US-Außenminister Rubio spricht. Zu den US-Demokraten, die nach München kommen, gehört die Trump-Gegnerin Alexandria Ocasio-Cortez.
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